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]]>Im Jahre 1935 bekam die Wehr eine Motorspritze, die bei der Anschaffung eines Magirus-M10-Wagens eingetauscht wurde und diente als Geräte- und Mannschaftswagen.
Durch das national-sozialistische Regime kam es zur umfassenden Neustrukturierung des Feuerwehrwesens im Deutschen Reich. Ab 1933 wurde die Freiwillige Feuerwehr dem Machtapparat der Polizei unterstellt und ab 1938 zu einem darin fest verankerten Bestandteil.
Die große Bewährungsprobe, auch für die Freiwillige Feuerwehr Schiefbahn, kam im II. Weltkrieg. Viele Mitglieder wurden zum Kriegsdienst eingezogen und ersetzt durch Hilfskräfte aus der Hitlerjugend, Mindestalter 15 Jahre und mindestens 1,65 m Größe. Ein großer Teil der Jugendlichen hielten sich Nacht für Nacht im Rathaus, wo man in Eigenarbeit einen Betonbunker gebaut hatte, in Alarmbereitschaft. Vier Mann hielten sich im Krankenhaus auf um bei Fliegeralarm, Kranke und Alte in den Luftschutzkeller herunterzutragen.

1943 wurden für die Freiwillige Feuerwehr zusätzlich Handwerker, Bauern und zurückgestellte Industriearbeiter rekrutiert. Die ständige Verschärfung des Luftkrieges in den Jahren 1943/44 bis Januar 1945 und die daraus resultierenden regelmäßigen, nächtlichen Luftalarme, machten diese Maßnahmen nötig.
Am 1. März 1945 fanden in der Altgemeinde Schiefbahn heftige Kämpfe zwischen deutschen und amerikanischen Soldaten statt. Dabei fanden zwei Feuerwehrmänner den Tod, als sie versuchten einen in Brand geratenen Bauernhof zu löschen. Andere waren im Krieg gefallen und ein Teil geriet in Gefangenschaft. Das komplizierte den Neuaufbau der Feuerwehr. Es dauerte zwei Jahre bis eine schlagkräftige Wehr wieder zur Verfügung stand. Übungen fanden ab 1947 auf dem Sportplatz, u. a. mit einem Behelfs-Steigerturm, statt. Ab 1949 wurde ein Steigerturm an der Nordseite der Hubertus-Schule eingeweiht.

Der entscheidende Durchbruch gelang 1961, wo ein Grundstück gefunden wurde, zur Errichtung eines neuen Feuerwehrgerätehauses an der heutigen Straße „Am Steigerturm“, Baubeginn 1962. Das Gerätehaus wurde 1965 feierlich eingeweiht. Nun hatten die Schiefbahner Feuerwehr ein bleibendes Domizil und die Nachkriegszeit war endgültig abgeschlossen.

Die Aufgaben umfassen viele Dinge, Öffentlichkeitsarbeiten, u. a. Brandschutzerziehungen in Kindergärten und Schulen, Hydrantenschau, Brandsicherheitswachen bei Veranstaltungen usw.
Im letzten Jahr erreichte die Feuerwehr ihr 135-jähriges Jubiläum, natürlich ohne große Feier. Ich denke, das wird noch nachgeholt.
Bis dahin und liebe Grüße
Stefan Biermanski
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]]>Endlich können wir mal wieder über aktuelle Aktivitäten im Verein berichten, denn am 18. Juni starteten wir wieder unseren Übungsbetrieb für die Stamm-Spielleute.

Nachdem sich die aktuellen Fallzahlen und die daraus folgenden Vorgaben der Regierung soweit gesenkt hatten, dass wir unser Hygiene-Konzept aus dem letzten Jahr wieder aus der Schublade hervorholen konnten, stand dem gemeinsamen Musizieren im Freien nichts mehr im Wege. Nur das Wetter musste noch mitspielen. Denn erstens ist es schöner an der frischen Luft zu spielen und zweitens ist die Umsetzung des Übungsabends draußen auch erheblich einfacher als in geschlossenen Räumen.
Für unsere erstes Zusammentreffen haben wir dementsprechend gutes Wetter bestellt und Mutter Natur hat geliefert. Bei warmen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein erklangen um kurz nach 18 Uhr, nach einem Dreivierteljahr Pause, auf dem Schützenplatz die ersten Töne.
Zuvor hatte unser Vorstand die Instrumente und Notenständer aus dem Lagerraum geholt und aufgebaut, das Desinfektionsmittel bereit gestellt und Markierungen auf dem Boden zur Einhaltung der Abstände ausgelegt. Nach und nach trafen die Spielleute ein, verteilten sich auf ihre Plätze und bereiteten sich auf den Übungsbeginn vor.
Nach dem obligatorischen Warm Up spielten wir einige Stücke und waren selbst ein wenig überrascht, wie gut diese noch klangen. Immerhin hatten wir auch im letzten Jahr nicht allzu viele Übungsabende abhalten können. So verging die Zeit bis zur Pause fast wie im Flug. In der Pause war dann Zeit für den einen anderen Schnack. Schließlich blieben auch alle anderen gemeinsamen Aktivitäten in der übungsfreien Zeit auf der Strecke und es gab viel zu erzählen. Die Pause fiel dementsprechend auch ein paar Minuten länger aus. Nach der Unterbrechung spielten wir dann noch ein paar Stücke, bis um ca. 19.30 Uhr das erste Üben des Jahres 2021 schon wieder beendet war.

Die Vorstandsmitglieder desinfizierten erneut die Notenständer und Instrumente, sofern diese nicht von den Spielleuten mit nach Hause genommen wurden und räumten diese zurück.
Der zweite Übungsabend folgte dann am 02. Juli. Es war zwar nicht mehr ganz so warm wie zwei Wochen zuvor, aber immer noch warm genug und trocken.
Der Ablauf blieb größtenteils unverändert. Die Stücke klappten jedoch so gut, dass wir bereits damit beginnen konnten, bei einigen schon wieder mit dem Feinschliff zu beginnen. Unser musikalischer Leiter Markus wies auf einige Stellen hin, die verbessert werden konnten und ließ die entsprechenden Passagen wiederholen. So verging auch der zweite Übungsabend wieder sehr schnell.
Wir haben uns dazu entschieden, um uns langsam wieder an alles zu gewöhnen, die Übungsabende im Zwei-Wochen-Rhythmus abzuhalten. Bis zu den Sommerferien sollten noch zwei weitere Termine folgen, der 16. und der 30. Juli. Da der nächste Termin, der 13. August, mitten in die Sommerferien fällt, entschieden wir uns, diesen ausfallen zu lassen und erst am 27. August fortzufahren. So haben die Spielleute die Möglichkeit, ein paar schöne Tage mit ihren Familien zu verbringen und vielleicht auch in den Urlaub zu fahren. Auftritte, auf die wir uns vorbereiten müssten, gibt es ja momentan ohnehin nicht, da nahezu alle Schützenfeste abgesagt wurden oder wahrscheinlich noch werden.
Ende August werden wir dann entscheiden, ob wir uns weiter im Zwei-Wochen-Rhythmus treffen, oder wie üblich jeden Freitag. Hoffentlich lässt Corona es dann zu, dass wir weitermachen können.
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]]>In der Kirchengemeinde Horneburg, Dollern und Nottensdorf soll dies nun auch in den sozialen Medien sichtbar werden. Ein Team aus fünf Gemeindemitgliedern rund um die Pastorin Aggie-Eleanor von Dewitz-Bodman wird auf den beiden Kanälen, „Facebook“ und „Instagram“ regelmäßig kleine Botschaften zum Thema „Gott und Glaube“ posten. Es werden neben Motiven, die uns im Glauben verbinden, auch Aktionen rund um die Kirchengemeinde Horneburg veröffentlicht. Man darf also gespannt sein, was sich die Fünf alles einfallen lassen. Das Team besteht neben Aggie-Eleanor von Dewitz-Bodman aus Rebecca Spark (Dollern), Monika Meier (Nottensdorf), Wiebke Meinke und Peter Hakelberg (beide aus Horneburg). Unter Facebook finden Sie die Kirchengemeinde Horneburg unter „Kirchengemeinde Horneburg“. Bei Instagram findet Ihr sie unter „Kirchengemeinde_Horneburg“.
Peter Hakelberg
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]]>Aufgrund einer Entscheidung des Niedersächsischen Miniteriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung ist eine Öffnung der Freibäder frühestens in der nächsten Lockerungsstufe möglich. Diese Zwischenstufe ist voraussichtlich ab dem 31.05.2021 erreicht. Voraussetzung ist dabei eine stabile Inzidenz von unter 100.
Die geplanten Vorverkaufstermine für die Saisonkarten entfallen daher. Über neue Vorverkaufstermine wird gesondert informiert, sobald der Öffnungstermin bekannt ist.
Samtgemeindebürgermeister Matthias Herwede bedauert die Verschiebung des für den 15.05.2021 geplanten Öffnungstermins. „Wie auch schon im vergangenen Jahr macht uns Corona einen Strich durch die Rechnung. Wir hoffen aber, dass wir im nächsten Lockerungsschritt das Bad unter den dann geltenden Bedingungen öffnen dürfen.“
Das Bad ist für den Betrieb bereits vorbereitet. Für die Zeit bis zur Öffnung werden derzeit Konzepte für Schwimmkurse erstellt, die nach der geltenden Verordnung möglich sein sollen. Auskünfte dazu erteilt der Schwimmmeister Martin Vieweg unter vieweg@horneburg.de.
Allgemeine Auskünfte zum Freibad erhalten Sie im Rathaus bei Andrea Hunold unter hunold@horneburg.de.
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