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]]>Rund 35 Prozent des Energieverbrauchs entfallen in Deutschland auf den Gebäudebereich. In Wohngebäuden fallen rund 84 Prozent des Energieverbrauchs allein durch Heizung und Warmwasser an. Was jede und jeder Einzelne tun kann, um Energie zu sparen und einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, hat die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen auf ihrer Internetseite umfassend aufgezeigt.
https://www.klimaschutz-niedersachsen.de/themen/klimaschutz/Energiesparen-haushalt_.php
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Zwölf Auszubildende und junge Mitarbeiter:innen der Samtgemeinde Horneburg und Gemeinde Jork bilden sich im Rahmen des Programms der Klimawerkstatt im Landkreis Stade e. V. und Hochschule 21 in Buxtehude zu den Themen Energie- und Ressourceneffizienz weiter. Im Anschluss an die Workshop Phase im November an der Hochschule 21 erarbeiten die Klimapioniere eigene Klimaschutzprojekte und decken Einsparpotentiale in ihren Verwaltungen und Unternehmen auf. Die besten Ideen und Konzepte werden am Ende von einer Jury gekürt. Wir freuen uns, dass so viele junge Mitarbeiter:innen an diesem tollen Projekt teilnehmen und sind gespannt welche Maßnahmen sie entwickeln, um nicht nur sich selbst sondern auch ihre Kolleg:innen für Energie- und Ressourceneffizienz zu sensibilisieren.
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]]>Klimaschutz durch energiesparendes Nutzerverhalten: Mit diesem Ansatz startete im Sommer 2018 in elf Schulen (dreizehn Schulstandorten) der Klimaschutzregion Altes Land und Horneburg das Projekt „Energiesparen macht Schule“. In dem auf vier Jahre angelegten Projekt haben sich die Schulen der Samtgemeinde Horneburg, der Samtgemeinde Lühe und der Gemeinde Jork zum Ziel gesetzt, ihre CO2-Emissionen zu senken. Erreicht werden soll dies u. a. durch einen bewussten Umgang mit Energie und Wasser im Schulalltag.
Gefördert wird das Projekt durch das Bundesumweltministerium im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative. Mit der Durchführung hat die Klimaschutzregion Altes Land und Horneburg die e&u energiebüro gmbh mit Sitz in Bielefeld beauftragt. Das Büro betreut das Projekt in Kooperation mit fifty/fifty-concept in Hamburg. Die Koordination hat die Klimaschutzmanagerin der Region Altes Land und Horneburg.

Trotz besonders schwieriger Bedingungen während der Corona-Pandemie konnten die Schulen ihren Energiesparkurs durch pädagogische Klimaschutzaktivitäten und energieeffizientes Nutzerverhalten auch im dritten Projektjahr erfolgreich fortsetzen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: eine CO2-Einsparung von rd. 127 Tonnen (8,5 %) und Kosteneinsparungen von rd. 16.100 €. Auch der gesunkene Heizenergieverbrauch im Schuljahr 2020 / 2021 um 5,1 % (Vorjahr: 12,97 % Einsparung) ist unter Berücksichtigung der intensivierten Lüftung im letzten Winterhalbjahr ein gutes Ergebnis.

50 % der eingesparten Kosten werden den Schulen als Motivationsprämie zur Anerkennung und Belohnung für ihr Engagement zur Verfügung gestellt. Dabei ist die Hälfte dieser Ausschüttung an den Nachweis pädagogischer Aktivitäten gekoppelt.
Am 13. Oktober wurde dieses vorbildliche Engagement bei der Prämierungsveranstaltung im Dorfgemeinschaftshaus Steinkirchen geehrt und die Urkunden von den Bürgermeistern der Klimaschutzregion an die Energiebeauftragten Lehrkräfte überreicht.
Nach der Präsentation der Ergebnisse gab es die Möglichkeit für einen Austausch der Teilnehmer:innen. Die Lehrkräfte berichteten von den Klimaschutzprojekten, die mithilfe der erzielten Prämien umgesetzt werden sollen. In der Grundschule Horneburg sei die Installation eines kleinen Windrads mit Generator im Schulgarten geplant. Die Grundschule Steinkirchen möchte die Prämien für den Sachunterricht einsetzen. Unter anderem im Rahmen der „Friday“-Projekttage, bei denen die Kinder der vierten Klassen Projekte im Sinne der 17 UN-Nachhaltigkeitsziele realisieren.
Für die nächsten Monate steht außerdem die weitere Installation von geringinvestiven Energiesparmaßnahmen wie das Abdichten von Türen, die Nachrüstung fehlender Thermostatventile und Wasserspareinsätze in den Schulgebäuden gemeinsam mit den Hausmeistern an. Diese werden im Rahmen des sog. „Starterpaket“ zu 50 % durch das Bundesumweltministerium gefördert. Im „Starterpaket“ sind ebenfalls Unterrichtsmaterialien, CO2-Ampeln und Messgeräte enthalten, die zur Unterstützung der Energieteams dienen. Sie wurden vollständig vom Klimaschutzmanagement unter Absprache mit den Energiebeauftragten bestellt und Anfang des Jahres an die Schulen verteilt.
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]]>Am 01.06.2016 haben die Samtgemeinde Horneburg und die Samtgemeinde Lühe gemeinsam mit der Gemeinde Jork das Klimaschutzmanagement geschaffen, um das Klimaschutzkonzept Altes Land und Horneburg umzusetzen und damit den Grundstein für die Interkommunale Zusammenarbeit im Klimaschutz zu legen. Die Ziele des Pariser Klimaabkommens, die eine Senkung der Klimagase um mindestens 55 Prozent bis zum Jahr 2030 gegenüber 1990 vorschreiben, waren fortan der Kompass in Sachen Klimaschutz. Auf dem Weg dorthin wird heute ein weiterer wichtiger Meilenstein erreicht. Mit der Unterzeichnung der unbefristeten Fortführung der Interkommunalen Kooperationsvereinbarung zum Klimaschutzmanagement bekennen sich die drei Kommunen zum Klimaschutz als Daueraufgabe und einer nachhaltigen Klimapolitik. Der Klimawandel schreitet voran und greift bis vor Ort durch; Kommunen und Städte bilden die Basis öffentlichen Handelns und sind die maßgeblichen Akteure beim Klimaschutz. Mit der Verstetigung des Aufgabenbereiches möchten die Verwaltungen und die Politik ein Zeichen dafür setzen, die bisherige erfolgreiche Klimapolitik in der Region fortzusetzen und weiterzuentwickeln.

Aufgabe des Klimaschutzmanagements ist es, Kommunen, Privatpersonen und Haushalte zum Thema Klimaschutz zu beraten sowie Projekte in den Themenfeldern „Öffentlichkeitsarbeit und Bildung“, „Kommunen & Vereine“, „Private Haushalte“, „Wirtschaft & Obstbau“ und „Verkehr & Mobilität“ in der Region zu initiieren.
Die Klimaschutzregion blickt auf vier bewegte Jahre zurück: Zu den bisherigen Klimaschutzmaßnahmen gehören die Schaffung des E-Carsharingsystems „Dorfstromer“, die Zusammenarbeit mit Schulen im Rahmen von „Energiesparen macht Schule“, Kampagnen zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit wie das Stadtradeln, Klimaadventskalender und Strandaschenbecher zur Abfallvermeidung an Elbstränden. Außerdem wurde mit der Schaffung von insgesamt 302 Radstellplätzen die Radinfrastruktur in der Region verbessert. Die Energetischen Quartierskonzepte in Jork und Horneburg fördern die energetische Sanierung von privaten und kommunalen Gebäuden in der Region. In der Samtgemeinde Lühe wurde durch die Kombination verschiedener energetischer Maßnahmen, wie Dämmung, Fensteraustausch sowie den Einsatz erneuerbarer Energien für die Wärmegewinnung die Sporthalle Striep energetisch saniert, um eine möglichst hohe CO2-Einsparung zu erreichen. Durch die Umrüstung auf LED-Beleuchtung in öffentlichen Liegenschaften und der Straßenbeleuchtung in den drei Kommunen konnte eine durchschnittliche Stromeinsparung von 72 Prozent erzielt werden. Während die Projektumsetzung teilweise gemeindespezifisch stattfindet, wird der Fokus auch in Zukunft auf der Initiierung und Begleitung von interkommunalen Projekten liegen, um den Wissenstransfer und Erfahrungsaustausch der drei Verwaltungen in der Region für den Klimaschutz zu nutzen.
Ausblick: Geplante Klimaschutzmaßnahmen umfassen neben der Weiterentwicklung der laufenden Projekte u. a. den Ausbau der Ladeinfrastruktur. Die Klimaschutzmanagerin Phoebe Schütz hat Förderanträge für E-Ladestationen an sechs Standorten der Region gestellt. Der Ausbau der Ladeinfrastruktur soll die Elektromobilität im ländlichen Raum fördern. Bisher sind vier Zuwendungsbescheide eingegangen, zwei stehen aus. Die Umsetzung soll Ende 2020 bzw. Anfang 2021 starten. Außerdem wird durch die Veranstaltungsreihe „Energieeffiziente Betriebe in der Klimaschutzregion Altes Land & Horneburg“, die in digitalem Format für Gewerbetreibende in Horneburg startet, das Handlungsfeld „Wirtschaft & Obstbau“ aktiviert. An insgesamt drei Infoabenden in Horneburg, Jork und Lühe erhalten die Gewerbtreibenden in der Region die Möglichkeit zu erfahren, wie sie ihre eigenen Betriebe energetisch optimieren und so einen Beitrag zum Klimaschutz leisten können. Gemeinsam mit der Samtgemeinde Harsefeld sind Klimaschutz-Fortbildungen für KiTa Mitarbeiterinnen geplant, um Kindergartenkinder für die Themen Klimaschutz und Energie zu sensibilisieren. Da die Förderprogramme im Klimaschutz vielseitig sind und sich stetig weiterentwickeln, ist außerdem die Umsetzung eines kostenlosen Beratungstags der KfW vorgesehen. Hier können sich sowohl Bürgerinnen, als auch Verwaltungsmitarbeiterinnen Informationen über ihre individuellen Fördermöglichkeiten direkt vor Ort bei KfW-Beraterinnen einholen. Der Beratungstag wird jeweils in den Rathäusern der drei Kommunen stattfinden. Bislang konnten rund 1.000.000 Euro aus Förder- und Sponsorenmitteln zur Finanzierung der Klimaschutzprojekte eingeworben werden. Langfristig steht die Evaluierung und die Anpassung des Klimaschutzkonzeptes an. Gemeinsam mit Akteur*innen aus Verwaltung, Politik und Wirtschaft sollen die Maßnahmen und Arbeitsstrukturen auf Aktualität geprüft und bei Bedarf überarbeitet werden. Dies soll im Rahmen eines Strategieworkshops vrsl. Anfang 2022 geschehen.
Über aktuelle und geplante Maßnahmen informiert das Klimaschutzmanagement regelmäßig auf der Homepage www.klimaschutz-altesland-horneburg.de und auf sozialen Medien (Instagram: @klimaschutz.alteslandhorneburg).
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