Der Beitrag CDU in der Samtgemeinde sucht Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahl erschien zuerst auf Meine Samtgemeinde.
]]>Am 12. September 2021 findet die Kommunalwahl bei uns hier in Niedersachsen statt. Dabei werden die Gemeinderäte in Agathenburg, Dollern, Horneburg, Bliedersdorf und Nottensdorf neu gewählt. Außerdem werden auch der Samtgemeinderat in Horneburg und der Stader Kreistag neu gewählt. Wir als CDU in der Samtgemeinde Horneburg suchen Kandidatinnen und Kandidaten, die Lust haben vor Ort kommunalpolitisches Engagement zu zeigen. Unsere Schulen, das Ehrenamt, Entwicklung von Wohngebieten, die Betreuungssituation unserer Kinder, Feuerwehren oder Straßenbau, all das sind Themen, die wir vor Ort verändern können – und zwar nur gemeinsam. Wir suchen Sie – uns dabei zu helfen. Auch parteilos ist eine Kandidatur auf den Listen der CDU am 12. September 2021 möglich. Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf“. Stefan Heins, Vorsitzender CDU-Samtgemeindeverband Horneburg
E-Mail: kontakt@cdu-horneburg.de –
Telefon Stefan Heins: 04141 4089508

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]]>Der Beitrag Was machen die Grünen in Horneburg erschien zuerst auf Meine Samtgemeinde.
]]>Die GRÜNEN sind schon eine Weile in den Horneburger Parlamenten dabei. Mit Blick auf die bevorstehende Wahl in diesem Jahr geht es diesmal um die grünen Kernthemen in der Politik.

Die Gemeinde Jork, die Samtgemeinde Lühe und die Samtgemeinde Horneburg arbeiten seit 2007 als Region Altes Land und Horneburg zusammen. Im Jahr 2015 haben die Räte der drei Gemeinden das „Integrierte Klimaschutzkonzept Altes Land und Horneburg“ beschlossen. Eine 20%ige Reduzierung des CO²-Ausstoßes bis 2020 war geplant. Dem Rat wurden kürzlich durch die Klimaschutzmanagerin die bisherigen Maßnahmen vorgestellt. Bestes Umsetzungsbeispiel ist u. a. das von den Grünen zuerst in Lühe initiierte Carsharingkonzept Dorfstromer. Es ist noch offen, ob die angesetzten Maßnahmen ausreichen oder ob nachgesteuert werden muss.
Kürzlich wurde eine Schulerweiterung im KfW-Effizienzhaus 70 vorgeschlagen. Das geht im Jahre 2021 gar nicht! Gerade öffentliche Gebäude müssen die besten Standards vorgeben. Und in Zeiten von Corona wird deutlich, wie wichtig eine kontrollierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung ist. Eigentlich hatte die Verwaltung bei unserem Antrag zum Klimanotstand zugesagt, jedes Samtgemeindevorhaben hinsichtlich der Klimakonsequenzen kritisch zu prüfen. Dies wurde hier diesmal vergessen – aber: wir konnten erreichen, dass die Schulerweiterung nun im KfW-Effizienzhaus 40 realisiert wird.

Folge des Klimawandels ist das Artensterben, eines der größten Umweltprobleme unserer Zeit. Bienen, Schmetterlinge, duftende Blumenwiesen und blühende Bäume sind nicht nur schön anzusehen. Wenn wir den Artenschwund stoppen wollen, müssen wir bedrohte Tier- und Pflanzenarten besser schützen! Eine hohe Artenvielfalt in Natur und Landschaft sichert die Grundlage für gesundes Leben und nachhaltige Lebensmittelproduktion.
In Sachen Artenschutz und Diversität hatten sich die Grünen mit NABU und BUND für das Volksbegehren eingesetzt. Hier ist mit dem niedersächsischen Weg ein neues Vorgehen verabredet. Dessen Umsetzung muss vorangebracht werden. Das beginnt im eigenen Wohnumfeld: keine Schottergärten, möglichst wenig versiegelte Flächen und heimische Pflanzen und Gehölze. Das Bepflanzen und Begrünen von öffentlichen Flächen ist gut fürs Stadtklima, gut für die Artenvielfalt und ermöglicht nebenbei Aufenthalt und Erholung. Gerade die aktuelle Pandemie zeigt, wie wichtig Aufenthaltsqualitäten im Freiraum sind.
Übrigens: Wenn die anderen Parteien auch davon reden – in Sachen Klima- und Artenschutz sind wir GRÜNEN das Original!
Sprecht uns an! Oder aber macht mit! Wir freuen uns über Mitstreiter für grüne Politik vor Ort.
hallo@gruene-horneburg.de
www.gruene-horneburg.de
Bis zum nächsten Mal.
Der grüne Ortsverband
Horneburg

Ich mache mit, weil…
… Kommunalpolitik meinen Wohnort und Alltag direkt beeinflussen.
… ich mit konstruktiver politischer Arbeit Populismus bekämpfen will.
… ich etwas Gutes für unseren einzigartigen Planeten tun möchte, damit dieser für meine Tochter und alle anderen Kinder bewohnbar bleibt.
… mir die Umwelt gerade in meiner Umgebung wichtig ist.
… ich die gemeindlichen Ziele zur Nachhaltigkeit in die Politik vor Ort bringen will.
… nur im kooperierenden Team und mit Tatkraft konkrete Projekte umgesetzt werden können.
… Fortschritt Ökologie und Nachhaltigkeit nicht ausschließt.
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]]>Der Beitrag Die CDU steht für einen zukunftsorientierten Flecken erschien zuerst auf Meine Samtgemeinde.
]]>In der Politik gibt es viele Routinen, die sich von selbst ergeben oder die aus der Sicht der Verwaltung erforderlich sind. Darüber hinaus gibt es immer wieder neue Herausforderungen, für die im Sinne der Einwohner des Flecken Horneburg Lösungen gefunden werden müssen. Was bei all dem nicht vergessen werden darf, sind die Interessen der Bürgerinnen und Bürger. Sie sind die Basis, um zukunftsweisende Projekte für ein lebenswertes Horneburg zu entwickeln und umzusetzen. Nur was sind zukunftsweisende Projekte? Was erwarten wir von dem Ort, der unser Zuhause ist? Was muss getan werden, damit wir uns wohlfühlen und Besucher mit Stolz durch den Ort führen können? Fragen über Fragen, die nur Sie als Betroffene – als Bürger des Flecken Horneburg – beantworten können. Wir maßen uns nicht an zu wissen, welche Anforderungen und Erwartungen fast 6.500 Einwohner an ihren Heimatort haben – was gut ist und was verbessert werden muss.
Auf unsere Initiative hin, wurde daher 2013 eine Bürgerbefragung im Flecken Horneburg von der simmelbarsch.forschung Hamburg durchgeführt. Das repräsentative Ergebnis war für viele erschreckend, hat uns aber auch gezeigt, wo der Hebel angesetzt werden muss. Herr Simmel hat in seiner Präsentation sehr treffend die konkreten Wünsche und Erwartungen der Bürgerinnen und Bürger an den Flecken Horneburg zusammengefasst: „Ich wünsche mir mehr abwechslungsreiche Events, ein gepflegtes Straßenbild, einen SCHÖNEN, gepflegten zentralen Ortskern mit z. B. Eisdiele, Café, Gastronomie evtl. mit Live Musik oder Biergarten als Begegnungsmöglichkeit. Ganz wichtig wären eine Drogerie und eine Fleischerei.“
Für Interessierte steht die Präsentation auf cdu-horneburg.de/flecken als PDF zur Verfügung.
Wie bereits erwähnt – das war 2013. Nun schreiben wir das Jahr 2021 und jeder kann sich ein Bild davon machen, wie sich unser Flecken in all den Jahren entwickelt hat. Was wir damit sagen wollen: Alle Entscheidungen, die zu dieser Entwicklung geführt haben, basieren größtenteils auf dieser Bürgerbefragung. Das war ein langer Prozess, den wir durch unsere Politik mit gefördert und umgesetzt haben.
Dieser Prozess ist aber bei weitem noch nicht zu Ende – wenn er denn überhaupt jemals zu Ende sein wird. Der Flecken ist ein wachsender Ort mit vielen neuen Bürgern. Neue Trends, neue Gewohnheiten und die Änderungen in der Gesellschaft stellen neue Herausforderungen an den Flecken. Aber was sind das für Erwartungen? Wir stellen also wieder die Frage, die wir uns 2013 schon gestellt haben. Die Antwort darauf ist: „Wir müssen wissen, was die heutigen Einwohnerinnen und Einwohner von ihrem Flecken verlangen und erwarten. Wenn wir das nicht wissen, verwalten wir nur und machen keine Politik, die den Ort für die Zukunft fit macht.“ Die Schritte, die dafür erforderlich sind, wiederholen sich also.
Dass wir den vielfältigen Aufgaben und Anforderungen gewachsen sind, haben wir in der Vergangenheit unter Beweis gestellt. Mit einem Team aus erfahrenen Ratsmitgliedern und einem motivierten Nachwuchs werden wir auch in der Zukunft den uns gestellten Erwartungen gewachsen sein.
Kommen Sie ins Team. Informationen erhalten Sie von
Marko Bergmann, Telefon 0152 51044681, marko_bergmann@gmx.net und
Frank Fasold, Telefon 04163 868913, info@frank-fasold.com

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]]>Der Beitrag Wählergemeinschaft FWG AUE plant Bürgerdialog erschien zuerst auf Meine Samtgemeinde.
]]>Wir kennen das von vielen Wahlen. Kurz vor dem Wahltermin stehen die Parteien oder Kandidaten mit Blumen, Luftballons und Äpfeln vor den Kaufläden und machen Werbung. Soweit so gut. Dagegen ist absolut nichts einzuwenden. Aber was passiert innerhalb der Legislaturen? Relativ wenig finden wir und ziehen uns diesen Schuh ebenfalls an. Wissen wir, was die Bürger erwarten? Nutzen wir Vielfalt von Ideen unserer Mitbürger? Wir meinen, dass hier Potential vorhanden ist und wollen durch aktive Bürgerbeteiligung unsere Samtgemeinde und unseren Flecken noch lebenswerter gestalten und Schwachstellen erkennen. Wir planen daher Ende August, Anfang September eine Bürgerversammlung in der wir unsere Grundplanungen vorstellen und mit Ihnen diskutieren, um weitere Vorschläge zu generieren. Damit nicht genug! Jeweils mindestens einmal jährlich wollen wir diesen Dialog zukünftig anbieten, damit wir nachjustieren und berichten können.

„Wir wollen mehr Demokratie wagen“, der so berühmte Satz von Willy Brandt soll auch in unserer Kommune gelten. In der Zwischenzeit werden wir unsere Grundideen auf Facebook, unserer Website, die wir in Kürze aktualisieren und in den Zeitungen nach und nach veröffentlichen. Interessiert, mitzuarbeiten und zu gestalten? Wir würden uns freuen. Interessierte können sich gerne an Jörk Philippsen oder Wilfried Peters wenden. (Tel:04163-6674 bzw.04163-4696) oder nutzen Sie das Kontaktformular auf unserer Internetseite.
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]]>Der Beitrag Für die SPD beginnt Bildung im Kindergarten erschien zuerst auf Meine Samtgemeinde.
]]>Wir alle haben uns sehr über die Eröffnung des Kindergartens Blumenthal in Horneburg gefreut. Mit seinen fünf Gruppen hat er das Angebot an KiTa-Plätzen wesentlich erhöht. Leider sind aber schon alle neuen Plätze wieder ausgebucht. Das zeigt, wie angespannt die Situation an Plätzen in der Samtgemeinde ist. Mit der Folge, dass der Wunsch der Eltern nach einer ortsnahen Betreuung nicht immer erfüllt werden kann und teilweise in die Nachbarorte ausgewichen werden muss.

„Die SPD setzt sich dafür ein, dass den Wünschen der Eltern nach einer ortsnahen Betreuung, ein entsprechendes Angebot gemacht werden kann. Viele Eltern wünschen sich eine Ganztagsbetreuung, auch dem wollen wir nachkommen.“, so Sven Munke, Fraktionsvorsitzender im Samtgemeinderat. Die qualitätsvolle Ganztagsbetreuung gewinnt immer mehr Bedeutung und dies erfordert zusätzliche Kapazitäten für die Horneburger Kinder.
Da sich die Samtgemeinde Horneburg stetig weiterentwickelt und viele Menschen unsere Orte zu ihrem Lebensmittelpunkt machen und hier Familien gründen, braucht es künftig zusätzliche Mittel für den Kindergartenbau. Ebenso muss in Zukunft bei der Ausweisung neuer Baugebiete auch die notwendige Infrastruktur weitsichtiger miteingeplant werden. Das bedeutet nicht nur den Bau von Straßen, sondern auch die Bereitstellung von ausreichenden Kindergartenplätzen.
Neben den KiTa-Plätzen geht es auch um die Schulen. Unsere Kinder – egal welchen Alters – brauchen bestmögliche Betreuung und Ausbildung. „Die SPD wird sich dafür einsetzen, dass diesem Bedarf Rechnung getragen wird. Denn ansprechende Räumlichkeiten und lerngerechte Ausstattung sind die Basis für glückliche Schülerinnen sowie zufriedene Eltern und Lehrerinnen“, so Bianka Lange, Vorsitzende des Schulausschusses.
Wenn du (Sie) Interesse hast (haben), unser Verständnis von Gemeindepolitik zu unterstützen und vielleicht sogar im Team der SPD mitzuarbeiten, freuen wir uns auf deine (Ihre) Rückmeldung.
sven.munke@ewe.net, Tel.: 04163 91659
udo.groening@kabelmail.de, Tel.: 04163 808166
bianka.lange@ewe.net, Tel.: 04163 91293
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]]>Der Beitrag Schiefbahn erschien zuerst auf Meine Samtgemeinde.
]]>Das ist ein Ort mit etwas über 11.000 Einwohnern und gehört seit Anfang 1970 zur Stadt Willich. Er liegt an der Autobahn 52 (Düsseldorf/Mönchengladbach) mit eigener Ausfahrt.
Von Menschenhand geschaffene Funde aus der vorchristlichen Zeit beweisen eine Besiedelung Schiefbahns in der jüngeren Steinzeit.

Bis 1254 führte noch ein Rheinarm an Schiefbahn vorbei. Später versumpfte, vermoderte und vertorfte er und es entstand ein großes Bruch. Bis ins letzte Jahrhundert wurde in dem Bruchgelände noch Torf gestochen. Ebenfalls findet man in dieser Gegend viele Kiesablagerungen, die teilweise abgebaut werden.
Um 1430 tauchte zum ersten Mal der Flurname „Schyffbaen“ auf. Der Ortsname rührt von einem Scheibenstand her. Hier wurde an dieser Scheibenbahn, Armbrustschießen geübt. Mundartlich wird eine Scheibe noch als „Schiev“ bezeichnet. Reste dieses Schießstandes waren noch bis in die 40iger Jahre zu sehen.
Seitdem begann der Ort zu wachsen. Im Jahre 1458 wurde eine Kapelle, dem heiligen Hubertus gewidmet, urkundlich erwähnt.
Während der Belagerung von Neuss (1474/75) und dem Truchsessischem Krieg (1583 – 1588) gab es Plünderungen in Schiefbahn, was zur Folge hatte, dass der Ort zum Flecken erhoben wurde. Damit hatte die Siedlung das Recht sich mit Toren, Wällen und Gräben zu befestigen.
Federführend war die Landwirtschaft, Gänsezucht, Flachsanbau für die heimische Leinenweberei. Zeitweise wurde auch Hopfen angebaut. Ab 1692 führte die Postkutschenlinie von Neuss nach Venlo an Schiefbahn vorbei. Das trug zur Entwicklung des Handels, Handwerks und Gewerbes bei.
1658 zählte Schiefbahn 800 Einwohner, 1798 schon 1500. Im vorletzten Jahrhundert wuchs die Textilindustrie. 1855 gab es 287 Hauswebstühle für Seide, 228 für Samt. Die Mechanisierung brachte die Webindustrie in Gang. 1889 entstand die Seidenweberei Deuß & Oetker, ein führender Arbeitgeber des Ortes. 1917 stieg die Einwohnerzahl auf 4031. Und so entwickelte sich Schiefbahn mit vielen Industriezweigen weiter.
Dieses soll nur einen ersten kleinen Überblick aus grauer Vorzeit verschaffen.
Es grüßt Euch alle, bleibt gesund.
Stefan Biermanski
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]]>Der Beitrag Der Reiterverein und Corona erschien zuerst auf Meine Samtgemeinde.
]]>Vielleicht haben Sie in den letzten Wochen den Brandbrief verschiedener Sportvereine aufgrund des Mitgliederschwundes in den letzten zwölf Monaten verfolgt. Auch wenn wir dieser Berichterstattung nicht involviert waren – wir können die Hintergründe unserer Sportkameraden nachvollziehen.

CORONA hat leider Auswirkungen auf alle unsere Lebensbereiche. Die wenigsten von uns werden sich jetzt nach rund „einem Jahr Corona“ hinstellen können und sagen, „selten war mein Arbeitsplatz so sicher wie heute, mein Freundeskreis ist viel größer geworden, Restaurant- und Friseurbesuche vermisse ich eigentlich nicht, und vieles mehr…“ Uns allen ist CORONA omnipräsent und wir alle wünschten uns einen Plan, eine Richtschnur, Leitplanken, an denen wir uns orientieren könnten und genau wissen, was wann in welcher Phase passiert. Diesen Plan hat die Regierung jetzt Anfang März veröffentlicht – und dabei Maßnahmen für verschiedene Inzidenzbereiche definiert. Den wichtigen Wert von 50 unterschreiten wir bei Redaktionsschluss am 08.03.2021 im Landkreis Stade mit 49,9 nur noch hauchdünn.
Eine klare „Zukunftsprognose“ fehlt uns daher – in allen Bereichen. Wir als Reiterverein Horneburg stehen tatsächlich auch kurz vor unserem 100. Geburtstag und wissen nicht, was können wir dieses Jahr noch für Veranstaltungen planen; was wird nächstes Jahr in unserem Jubiläumsjahr erlaubt sein und welche Vereine wird es noch geben? Welche Vereine mussten wegen wegbrechender Mitglieder abmelden? Welchen Vereinen fehlt die finanzielle Basis, weil Turniere und Veranstaltungen weggebrochen sind?
Wir als Reiterverein Horneburg wünschen uns von Herzen, dass uns unsere Mitglieder die Treue halten, unsere Reitschüler*innen die Hoffnung auf baldigen Reitunterricht nicht verlieren und dass sich vielleicht noch weitere neue Mitglieder finden, denen die gemeinnützigen Sportvereine der Umgebung am Herzen liegen und die vielleicht auch ihre Mitgliedschaft in einem zweiten (oder gar dritten) Sportverein anmelden. Selbstverständlich steht Ihnen hierfür auch der Reiterverein Horneburg für eine (weitere) Mitgliedschaft offen! Der Vorstand hat diesbezüglich beschlossen, die einmalige Aufnahmegebühr bis zum 31.05.2021 auszusetzen. Wer also bis zum 31.05. bei uns eintritt, um unseren Reiterverein bei seiner gemeinnützigen Tätigkeit zu unterstützen, zahlt „nur“ seine normale Mitgliedsgebühr.

Eine Bitte in eigener Sache: Unser Reiterverein begeht nächstes Jahr seinen 100. Geburtstag. Ein wirklich guter Grund zu feiern und die Vergangenheit Revue passieren zu lassen. Haben Sie Material (Fotos, Artikel, eigene Erfahrungsberichte, o. ä.)? Nehmen Sie bitte Kontakt zu unserem zweiten Vorsitzenden, Frank Patzelt auf. Er koordiniert aktuell die Arbeiten an der Chronik und würde sich sehr über weiteres Material freuen. Insbesondere die Zeiträume 1922 – 1955 sowie 2000 – 2019 könnten noch ausreichender gestaltet werden.
Frank Platzelt
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]]>Der Beitrag Zwischen Zoom-Meetings und Bastelkleber erschien zuerst auf Meine Samtgemeinde.
]]>In den letzten Monaten standen die Mitarbeiter des HoKis wieder vor großen Herausforderungen. Ende letzten Jahres machte sich der Schrecken Corona auch bei uns in der Kita breit und wir mussten zunächst eine Gruppe und nach einer Woche das gesamte Haus schließen. Nach Klärung mit dem Gesundheitsamt konnte nach zwei Tagen in zwei Gruppen wieder eingeschränkter Betrieb stattfinden.
Im neuen Jahr waren alle gesund zurück. Es galt zu überlegen, wie die nächsten Wochen und Monate in der Notbetreuung Szenario C für alle Kinder im Kindergarten und zuhause adäquat gestaltet werden können.
Im Fokus dabei stand die Überlegung, wie der Kontakt zu den Kindern zuhause bestehen bleiben kann und wie die Mitarbeiter die Familien bei Homeoffice und Homeschooling bestmöglich unterstützen können. Durch die Erfahrungen aus dem letzten Lockdown haben die Mitarbeiter beschlossen, Videochats via Zoom anzubieten. Bei Telefonaten mit den Kindern gab es vermehrt die Problematik, dass die Kinder etwas zeigen wollten, wir sie aber nicht sehen konnten, oder es gar zu abstrakt war, sich vorzustellen, dass der Erzieher am Apparat ist. Gerade im Krippenbereich hörte man vom anderen Ende oft nur „Hallo? Hallo! Da!“ oder ein „Die können das nicht sehen, du musst das schon sagen.“
Für alle Mitarbeiter war der Schritt hin zu Zoom und allem, was mit so einem Zoom-Meeting verbunden ist, völliges Neuland. Sie mussten sich in die Technik von Videokonferenzen hineinfuchsen. Doch die Mühe hat sich gelohnt. Die Zoom-Meetings kamen bei vielen Familien gut an und wurden jede Woche wieder wahrgenommen. Die Kinder in der Notbetreuung konnten mit ihren Freunden zuhause sprechen, es wurden gemeinsam Bilderbücher gelesen oder stolz das eigene Kinderzimmer präsentiert. An den strahlenden Kinderaugen war gut zu erkennen, wie gut es tat, die Freunde und Erzieher über Zoom wieder zu sehen. Als das Wetter wieder besser wurde, waren auch die altbewährten Zaungespräche eine gute Alternative. Sich persönlich zu sehen und durch den Zaun kurz zu plauschen oder auch ein bisschen Quatsch zu machen tut gut, um die Bindung zu Bezugserziehern und Kindern der eigenen Gruppe aufrecht zu erhalten.
Neben den Zoom-Meetings, Zaungesprächen oder den herkömmlichen Telefonaten haben sich die Mitarbeiter auch jede Woche neue Beschäftigungsangebote für zuhause überlegt. Die Krippen- und Elementargruppen haben jeweils wöchentlich eine Mail bekommen voll mit spannenden Bastel-ideen, Experimenten, Liedern und Spielideen. Manchmal gab es aber auch Rezepte zum Kochen und Backen. Gerade die Familien, denen so langsam die Ideen ausgingen und deren Kindern ihre Freunde sehr fehlten, waren dankbar für den wöchentlichen Input. Ab und an gab es auch eine Basteltüte zum Abholen. In der Tüte war bereits alles fertig zusammengestellt, Materialien und Bastelanleitung, sodass man zuhause direkt loslegen konnte. Einige Basteleien haben es auch in die Kita zurück geschafft, sodass die Mitarbeiter sie im Fenster ausstellen oder den Waschraum dekorieren konnten. Das Abholen und Bringen der Bastelsachen war eine gute Gelegenheit sich noch einmal persönlich mit den Familien an der Haustür zu unterhalten.
Als Pendant zur Regenbogenrallye vom letzten Lockdown gab es dieses Mal eine Rallye im Wald. Trotz des Schnees oder vielleicht auch gerade deswegen, sind viele Familien losgezogen und haben sich an den einzelnen Stationen im Rüstjer Forst ausprobiert. „Das war richtig klasse!“, hatten viele Familien zu berichten und so gab es einen Grund, sich an der frischen Luft zu bewegen.
Für die Kinder in der Notbetreuung ist diese ungewöhnliche Zeit ein zweischneidiges Schwert. Einerseits genießen sie es, den Gruppenraum und die Betreuer fast für sich allein zu haben. Auf der anderen Seite fehlen die Freunde und der „normale“ Alltag.
Ein Junge aus der Hasengruppe berichtet, die Notbetreuung ist eigentlich gut, aber „Viele Kinder sind zuhause. Ich darf nicht in eine andere Gruppe. Wir dürfen draußen nicht auf eine Seite gehen, wo schon andere Kinder sind. (…)“. Sein Kumpel ergänzt: „Ich bin als erster hier, dann ist L. noch nicht da. (…) Wir dürfen auch nicht singen.“ Allgemein scheint es die Kinder zu stören, dass sie die Funktionsräume gar nicht bis kaum mehr nutzen können und das viele alltägliche Angebote weggefallen sind. Ein Junge aus der Mäusegruppe hat beispielsweise Beschwerde im Büro eingelegt, weil er gerne wieder spazieren gehen möchte. Glücklicherweise sprach nichts dagegen, eine kleine Runde außerhalb des Ortes zu drehen und sich die Baustellen im Neubaugebiet anzusehen.
Die Mitarbeiter haben seit Mitte Februar die Möglichkeit, wöchentlich einen Schnelltest durchzuführen. Die Schnelltests werden von der Kommune finanziert. Dies gibt zumindest für den Moment ein Gefühl von Sicherheit und es wird vermieden, unwissentlich das Coronavirus weiter zu verbreiten. Ab Mitte März übernehmen die Malteser die Testung bei allen Kitas im Ort. Wir sind sehr dankbar für dieses Angebot.
Ab Montag, 08.03.2021 dürfen endlich alle Kinder wieder in den HoKi zurückkehren. Obwohl es nur zwei Monate Notbetreuung waren, war es für viele Kinder eine viel längere Zeit, da viele ab Anfang Dezember entweder in Quarantäne oder aufgrund des Landesregierungsappell zu Hause geblieben waren. Wir freuen uns sehr darauf!
Die ersten Impftermine sind gebucht. Am Samstag, 13.03.2021 ging es für die ersten pädagogischen Mitarbeiter im Impfzentrum Stade los.
Der Beitrag Zwischen Zoom-Meetings und Bastelkleber erschien zuerst auf Meine Samtgemeinde.
]]>Der Beitrag Auch Marschieren will gelernt sein erschien zuerst auf Meine Samtgemeinde.
]]>In der letzten Ausgabe von „Meine Samtgemeinde“ hatten wir leider außer ein paar Neujahrsgrüßen und einem vorsichtigen Ausblick auf eine mögliche Generalversammlung nichts zu berichten. Hierzu gibt es leider noch nichts Neues, denn wir haben uns dazu entschieden, die Versammlung ausfallen zu lassen bzw. möglicherweise in den Sommer oder Herbst zu verschieben. Coronabedingt wäre dies im Ausnahmefall möglich, wie wir erfahren haben.
Da bei uns – wie bei vielen anderen Vereinen – momentan noch immer nicht allzu viel passiert, möchten wir euch mal wieder einen kleinen Einblick hinter die Kulissen bieten. Diesmal erzählen wir euch, wie bei uns die Formalausbildung läuft. Hierbei geht es mal nicht um die Musik, sondern darum, wie wir uns verhalten, damit das alles so gut und geordnet aussieht. Hierfür ist – wie beim Musizieren – viel Übung erforderlich. Hierfür sind unsere Formalausbilder zuständig.
Unsere Formalausbilder sind eine kleine Untergruppe unserer Ausbilder. Sie unterstützen unseren musikalischen Leiter Markus bei der Gestaltung der Übungsabende, vorrangig im Sommer.
Man muss hierfür nicht mal „normaler“ Ausbilder sein. Wer Lust am Marschieren hat, möglichst schon ein paar Jahre Erfahrung vorweisen kann und es natürlich auch selbst gut beherrscht, kann sich als Formalausbilder bei uns einbringen.
Im Sommer, wenn das Wetter gut ist, üben wir des Öfteren auf dem Schützenplatz oder einem Sportplatz, wo wir viel Platz haben. Diesen brauchen wir, um alle zusammen oder in kleinen Gruppen verschiedene Übungen durchzuführen, die uns dabei helfen sollen, einige grundlegende Elemente des Marschierens zu verinnerlichen. Damit wir über die Wintermonate nicht alles wieder vergessen, gehen wir manchmal auch für einen Tag in eine Sporthalle um unser Marschier-Training zu absolvieren.

Grundlage für das Marschieren bzw. die Formalausbildung allgemein sind zunächst die unterschiedlichen Kommandos, die in der Regel unser Stabführer Marco entweder mit dem Stab gibt oder uns zuruft. Wenn es losgehen soll, lässt Marco uns zunächst antreten. Hier hat er zwei verschiedenen Möglichkeiten:
Wenn wir direkt loslaufen wollen, gibt es das Kommando „Spielmannszug in Marschordnung antreten“. Dann stellt sich der ganze Zug entsprechend auf. In der ersten Reihe stehen immer drei Spielleute. Alle anderen bauen sich dahinter auf. Bei uns laufen vorneweg die Trommler, gefolgt vom Glockenspiel, dem Schlagzeug (Große Trommel und Becken) und den Flöten. Ganz hinten laufen dann noch bei Umzügen unsere Betreuer. Innerhalb der Instrumentengruppen wird nach Körpergröße sortiert. In anderen Vereinen gibt es da aber auch andere Reihenfolgen. Oftmals läuft z. B. das Schlagzeug ganz hinten.
Das andere mögliche Kommando lautet „Spielmannszug in Linie antreten“. Anders als in der Marschordnung bauen sich alle nicht hintereinander, sondern nebeneinander auf. Das machen wir dann, wenn wir z. B. zunächst im Stand spielen oder vor dem Abmarsch noch eine Rede gehalten wird. Bei Schützenfesten laufen auch häufig die Würdenträger, also Könige aber auch Vorstandsmitglieder der gastgebenden Vereine, einmal am ganzen Umzug vorbei um sich zu präsentieren. Auch dann stehen wir „in Linie“.
Wenn wir anschließend loslaufen wollen drehen wir uns zunächst 90 Grad links oder rechts, je nachdem, in welche Richtung wir laufen wollen. Hierfür gibt es die Kommandos „links um“ bzw. „rechts um“, die Marco aber auch mit seinem Stab anzeigen kann, falls wir gerade spielen.
Das Kommando zum loslaufen lautet dann „Im Gleichschritt Marsch“. Achtet doch beim nächsten Mal darauf: Wir laufen tatsächlich nicht alle durcheinander, sondern treten immer gleichzeitig mit dem gleichen Fuß auf (oder versuchen es zumindest), angefangen mit dem linken Fuß. Das ist der sogenannte Gleichschritt. Das ist aber gar nicht so einfach und erfordert auch eine Menge Übung. Wenn man das aber ein paar Jahre gemacht hat, geht einem das meistens auch in Fleisch und Blut über. Selbst wenn wir manchmal privat mit ein paar Spielleuten zusammen unterwegs sind, z. B. auf dem Pfingstmarkt in Neukloster, haben wir uns selbst schon dabei ertappt, wie wir alle „aus Versehen“ im Gleichschritt gelaufen sind. Das war dann sehr erheiternd, zeigt aber auch, wie effektiv jahrelanges Training sein kann.

Irgendwann sind wir dann am Ziel angekommen und wollen anhalten. Hierfür gibt es das Kommando „Abteilung halt“ und dann bleiben (hoffentlich) alle gleichzeitig stehen. Es sei denn, irgendjemand hat nicht aufgepasst. Dann kann es auch schon mal vorkommen, dass man der Person, die vor einem geht, hinten rein läuft. Wenn man dabei noch ein schweres Instrument trägt, kann es da auch schon mal schmerzhaft werden und zu blauen Flecken führen. Aber meistens passen alle gut auf, sodass nichts passiert.
Im Umzug kann es auch mal vorkommen, dass wir etwas langsamer oder auf der Stelle laufen müssen, weil es vor uns einen kleinen Stau gibt.
Auch kann es sein, dass die Straße z. B. durch geparkte Autos, etwas schmaler wird. Dann müssen wir uns verjüngen. Das hat aber nichts mit unserem Alter zu tun, sondern bedeutet, dass wir uns verkleinern und nicht mehr zu dritt nebeneinander laufen, sondern nur noch zu zweit. Wenn die schmale Stelle passiert ist, gibt es natürlich auch den Weg zurück von zwei auf drei Reihen. Für diese verschiedenen Formen des Marschierens gibt es ebenfalls entsprechende Kommandos, die Marco uns mit dem Stab anzeigt.
Ihr habt nun einen kleinen Überblick über unsere wichtigsten Kommandos bekommen und was sie bedeuten. Es gibt aber noch ein paar mehr. Für alle diese Kommandos gibt es vorgegebene Bewegungsabläufe, sozusagen kleinen Choreografien, wer wann was machen muss, damit alles gut und gleichmäßig aussieht. Die Aufgabe der Formalausbilder ist es nun, den anderen Spielleuten, und insbesondere unserem Nachwuchs, diese Abläufe zu erklären und einzuüben. Es kann auch mal vorkommen, dass ein neues Kommando benötigt wird oder bestehende Kommandos geändert bzw. vereinfacht oder verbessert werden sollen. Das ist zwar eher selten der Fall, aber wenn es dazu kommt, ist es Aufgabe der Formalausbilder, sich diese Choreografien auszudenken und Übungen zu entwickeln, um diese einzustudieren.
Manchmal müssen für diese Übungen z. B. auch kleine Parcours entwickelt und aufgebaut werden. Auch das machen unsere Formalausbilder. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn wir mal wieder für einen Marschier-Wettkampf üben. Alle zwei Jahre findet z. B. die Niedersachsenmeisterschaft statt. Neben diversen Konzertklassen gibt es auch eine Marschklasse, in der wir gerne teilnehmen, sofern wir eine schlagkräftige Truppe auf die Beine stellen können. Hier treten verschiedene Vereine gegeneinander an und laufen nacheinander einen vorgegeben Parcours ab, in den verschiedene der o. g. Elemente, wie z. B. das Verjüngen oder auf der Stelle marschieren, einfließen. Dazu werden dann natürlich auch mehrere Stücke im Marsch gespielt. Nebenher laufen mehrere Wertungsrichter und bewerten sowohl die musikalischen also auch die formalen Aspekte der jeweiligen Darbietung. Hierfür vergeben sie hinterher Punkte und am Ende des Tages wird ein Sieger gekürt.
In der Vergangenheit waren wir hier durchaus erfolgreich und man kann sagen, dass sich die Arbeit der Formalausbilder, aber auch des gesamten Zuges, gelohnt hat. 2007 und 2011 sind wir jeweils Dritter bei der Landesmeisterschaft geworden. Auch bei so manchem Vereinsjubiläum finden solche Wettkämpfe statt. So haben wir auch in Buxtehude oder Elstorf sehr gute Platzierungen erreicht bzw. sogar gewonnen. Unser größter Erfolg war aber zweifellos der Gewinn der Niedersachsenmeisterschaft 2009. Alle, die damals dabei waren, kriegen noch heute eine Gänsehaut, wenn sie daran zurück denken oder die Bilder wieder sehen. 2013 in Harsefeld haben wir bei der Niedersachsenmeisterschaft übrigens ebenfalls den ersten Platz belegt. Wir dürfen uns jedoch nicht offiziell Niedersachsenmeister nennen, weil wir hierfür eine bestimmte Punktzahl hätten erreichen müssen, die wir leider knapp verpasst haben. Auch wenn diese Regelung für Unverständnis gesorgt hat, war es dennoch ein großartiger Erfolg, der ebenfalls auf Grundlage der Arbeit unserer Formalausbilder entstand.
Wenn ihr uns das nächste Mal bei einem Umzug begleitet, könnt ihr ja mal darauf achten, was Marco da vorne mit seinem Stab so macht und wie der Zug darauf reagiert. Vielleicht erkennt ihr ja das eine oder andere Kommando, vom dem ihr hier gelesen habt.
Der Beitrag Auch Marschieren will gelernt sein erschien zuerst auf Meine Samtgemeinde.
]]>Der Beitrag Witte Bohnen erschien zuerst auf Meine Samtgemeinde.
]]>Dormols op’n Hochtiedsobend, neuhm Hein Kohrs sein Froo bisiet
Un sä: „Huur mol to, mien Seuten, wi twee hebbt Heirot‘ hüüt.
Nu wüllt wi tosomen hol’n, as man seggt in Freid un Leed un uns gegensietig treu“ sien. Jedenfalls so good dat geiht. Man – wi sünd jo all keen Engels un dat Leven is noch lang. Schull dat denn mol nich so klappen, meen ik, blots keen Striet un Zank.
Ik hebb mi wat Feinet utdacht, dat schall uns Geheemnis sien.
Kiek mol hier, twee schöne Dosen, een is dien un een is mien.. Schull nu in de togern Johren een von uns mol’n „Fehltritt“ don, leggt he dorför still un liesen in sien Dos‘ een witte Bohn.
Jer un denn – op uns Sülberhochtied – wüllt wi denn so ehrlich sien un wüllt uns denn de Dosen wiesen.
Na, wat meenst dorto, Katrin“?
Katrin sä blots: Jo, mien Heiner.“ Weil se veel to gücklich wüür.
Un dat ganze is intwüschen fiefuntwindig Johr al her.
Güstern harr’n se Sülberhochtied fiert, beid‘ ganz rüstig noch un frisch un as de Besöök denn gohn wüür kööm de Dosen op’n Disch.
„Büst jo’n beusen Casanova!“, sä Katirn so ganz vergnöögt.
In uns Hein sien Dos, dor lägen söben Bohn’n, meist vordrögt.
Man as Heiner nu ganz sacht von ehr Dos‘ denn Deckel bör, rööp he: „Wat is dat – fief Stück blots – kummt mi rieklich weenig vör!“
„Lot man good sien“, sä Katrin dor, hett em sacht de Wangen strokelt, „ik hebb doch in de slechten Tieden ook’n poormol Bohnsupp dorvon kokt“.
Das Gedicht von Bruno Strandt habe ich aus dem Vortrags- und Lesebuch, „Feste fiern“, entnommen, das von Gerd Spiekermann herausgegeben wurde. Das Buch ist im Quickborn-Verlag erschienen.
Helmut Dammann, Nottensdorf
Der Beitrag Witte Bohnen erschien zuerst auf Meine Samtgemeinde.
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